Every beginning is difficult

Wie heißt es so schön? Genau, aller Anfang ist schwer. Vor knapp zwei Wochen nahm ich zum ersten Mal an einem Radrennen teil. Die Wachauer Radtage sind über die Bundeslandgrenzen hinweg bekannt für gute Stimmung, knackige Anstiege und die atemberaubende Landschaft. Und da sich die Wachau mittlerweile wie ein zweites Zuhause anfühlt war von Anfang an klar – wenn ein Rennen, dann dort.

Die Vorbereitung lief durchwachsen – ich war im Vorfeld 1-2 Mal die Woche beim Spinning im Super Cycle Vienna Studio. Gute Musik, gute Stimmung und super gut für die Grundlagenausdauer. All zuviele Kilometer auf der Straße konnte ich aber leider nicht sammeln. Dafür hat mir einfach die Zeit gefehlt.

Nun zum Rennen. Der Renntag begann früh, das Frühstück ging schnell und das war vielleicht im Nachhinein gesehen der erste Fehler. Bereits beim Start war mein Puls ziemlich hoch, was ich mir anfänglich durch die Nervosität und Anspannung vor dem Startschuss erklärte. Die ersten fünf Kilometer habe ich mich gleich in eine Gruppe eingeordnet um gut ins Rennen zu finden. Und das war vermutlich der zweite Fehler. Viel zu schnell bin ich mit der Gruppe den ersten Anstieg angegangen. Und dafür habe ich dann zwischen Kilometer 18 bis 20 gebüßt. Der Anstieg schien endlos, Radfahrer um Radfahrer überholten mich und ich fühlte mich leer und als hätte jemand den Stecker gezogen. Richtig gut gefühlt habe ich mich auf keinem der 50 Kilometer. Die Abfahrt zurück in die Wachau klappte gut – Top Speed mit 56,1 km/h. Und dann begann der Kampf um die Zeit. Das Ziel war eigentlich unter einer Zeit von zwei Stunden die Ziellinie zu überqueren. Ich begann zu rechnen und realisierte schnell, dass sich das wohl nicht ganz ausgehen würde. Im Endeffekt wurden es 2:11:35 mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,8km/h. Nicht ganz das Ergebnis, dass ich mir vorgestellt habe – aber wie bereits der Titel des Posts sagt: „Aller Anfang ist schwer“. 

Rückblickend gesagt war die Vorbereitung zu wenig strukturiert und daher fehlte mir einfach das nötige Schmalz in den Oberschenkeln bei den Anstiegen. Auch meine Frühstückswahl und die Menge muss ich beim nächsten Mal wohl anders gestalten. Aber nun ist das erste Rennen erledigt und verdaut. Jetzt gehts daran die Trainingsgestaltung zu verbessern und mir neue Ziele zu setzen. Kann jemand von euch schöne Radstrecken bzw. Rennen empfehlen? 

Alles Liebe,

Start Where You Are

Der Monat Juni ging bereits letzte Woche zu Ende und somit ist das erste Halbjahr des Jahres 2017 bereits wieder Geschichte. Ich hab mir am Beginn des Jahres viel vorgenommen. Nein, keine klassischen Vorsätze, sondern vielmehr Affirmationen die mich das ganze Jahr über begleiten sollen. In den vergangenen Tagen hatte ich genügend Zeit um diese zu evaluieren und bin zum Schluss gekommen, dass ich mir für 2017 eigentlich nur eins vornehmen will. Nämlich: Do More. Klingt relativ simpel. „Do More“ kann man auf die vielen verschiedenen Bereiche meines Lebens umlegen. Beruf, Sport, Familie, Reisen, Projekte – all das und noch so einiges mehr.

Hauptfokus soll im zweiten Halbjahr 2017 aber auf dem Bereich Sport liegen. Viele die mich kennen, wissen, dass ich schon immer aktiv war. Aber in den letzten Monaten und Wochen konnte ich vieles, das ich mir vorgenommen habe, nicht umsetzen. Aus den unterschiedlichsten Gründen: Arbeit, Stress, Müdigkeit und naja auch Faulheit haben ihren Teil dazu beigetragen. Und wie viele wissen schlägt mein Herz seit fast vier Jahren  für den Triathlonsport. Und das obwohl ich selbst noch nie an der Startlinie eines solchen Bewerbs gestanden bin. Deshalb habe ich gemeinsam mit zwei Freunden beschlossen im Juni 2018 bei einer Mitteldistanz im finnischen Lahti zu starten. In der Staffel. Und ich werde die 1,9km schwimmen.

Das heißt 365 Tage Zeit für Techniktraining, Konditionstraining und für die Entwicklung einer sportlichen und aktiven Routine – das ist mein großes Ziel für das zweite Halbjahr diesen Jahres. Um ehrlich zu sein will ich einfach mal von mir selbst wissen was passiert, wenn ich mich voll reinhänge und nicht aufgebe. 

Ich hoffe ihr begleitet mich ein Stückchen auf diesem Weg!
Follow my journey to the startline #roadtoimlahti.

Alles Liebe,